Geplant war eigentlich Schottland & Irland

Aber gut, nun wurde es doch das Nachbarland, Frankreich. Den Bus gepackt & freitags war dann Abfahrt.

Meine 7 Sachen…

Der Plan, ganz grob zusammengefasst, Mittelmeer runter & den Atlantik wieder hoch.

Der erste Campingplatz war keine 200 Kilometer von meiner Heimatstadt entfernt, am Lac de Pierre-Percèe. Dieser Platz macht in der Nebensaison einen gepflegten Eindruck. 5 Minuten zu Fuß und es ist ein Badesee inklusive Strand usw. erreicht.

Der Fußweg zum Lac de Pierre-Percèe, ist mit seinen 45 Minuten dann etwas länger, der Weg führt an die Staumauer des Sees. Der See ist eingebettet in Wald, es gibt ausgeschilderte Wanderwege, ein Action-Park, kleine natürliche Buchten zum Chillen usw.

Ein Freund von mir hatte mir vor längerem vom dem See vorgeschwärmt, dem stimme ich zu.

Nun ging es weiter, die nächste Station sollten eigentlich die Alpen sein. Die Strecke zog sich in die Länge, also ein Zwischenstopp eingelegt, in Saint-Romain-de-Jalionas.

Ein Bauernhof-Campingplatz, dieser Platz war auch relativ leer. Der Platz ist schön klein, die Besitzerin nett und erklärte uns, wo es sich gut mit den Hunden laufen lässt. Gassi runde somit gecheckt. Einen Tag später ging es dann weiter in Alpen, natürlich nicht ohne das Örtchen und die Umgebung zu erkunden.

Den Bus gepackt, die Hunde verstaut & es ging für 3 Tage in die Alpen. Wieder einen schönen Platz gewählt, wir standen auf einer großen Wiese mit 3 Holländern & den Wohnwagen.

Ganz schön warm hier oben, zumindest tagsüber, die Nächte sind eher angenehm kühl.

Die ersten beiden Tage waren da um das Örtchen & die Umgebung zu erkunden. Ja, idyllisch ist es hier. Die beiden Hunde freuen sich über Gott & die Welt, sind sogar bei den Holländern beliebt. Abends sind die beiden müde, so kann ich in meinem Buch lesen, oder die ein oder andere E-Mail schreiben.

Der dritte Tag, mit dem Bus sollte es Berg hoch gehen, ziemlich weit oben gibt es Seen, die ideal zum Wandern sind. Dort oben haben wir dann 5 Stunden bei bestem Wetter verbracht, endlich konnte ich mal das Longboard testen, da vor einer traumhaften Kulisse.

Als wir dann alle 3 fertig waren, ging es den Berg runter. Geradewegs in die Arme der Polizei. Diese machte wohl eine Verkehrskontrolle. Was ganz witzig war, die 6 Beamten konnten nur Französisch, die Sprach der Liebe. Richtig, ich kann kein Französisch. Die 5 Minuten waren doch sehr amüsant, irgendwann hatten mich die Herrschaften passieren lassen.

500 Meter vor dem Campingplatz, Batterielampe am Bus an, Motor aus. Haube aufgemacht, erste Diagnose eine Riemenscheibe liegt im Motorraum. Die Gelben Engel angerufen, was folgte, war gegen 19:30 der Abschleppdienst. Der nach einer Begutachtung erstmal ein Uiuiuiuiui von sich lies. Soweit verständigt auf Motor, Schraube & Scheibe.

Ob ich die Reise fortsetzen kann, werde ich wohl am morgigen Tag erfahren.

…so schauts aus.

Sind die Gelben Engel, denn wirklich gelbe Engel, wir werden sehen.

Ein Mensch, den ich kenne würde es so ausdrücken:

,,Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt, mach Limo draus.“  😉

Fortsetzung folgt